Eindrücke vom Future of Work Kongress 2026

Der Future of Work Kongress 2026 fand am 20. & 21. Mai in Loipersdorf statt. Zwei Tage voller Energie, ehrlicher Gespräche und einer HR-Community, die gezeigt hat, wie viel Bewegung in der Arbeitswelt steckt. Sonja Jovanović war als Gast dabei und gab in ihrem Workshop gemeinsam mit zwei HR-Kolleginnen Einblicke zum Thema 360°-Feedback.

HR steht an einem Wendepunkt

Der Future of Work Kongress hat einige Bewegungen aufgezeigt, die gerade in der HR-Welt stattfinden. Die Diskussionen reichen von KI über Leadership bis hin zu Performance Management. Doch am Ende stehen alle Unternehmen vor der gleichen Herausforderung. Wie können sie innovativ, leistungs- und wettbewerbsfähig bleiben, während sie Arbeitsumgebungen schaffen, in denen Menschen sich weiterentwickeln können.

Die zwei Tage waren gefüllt mit Workshops, Vorträgen und am wichtigsten Konversation. Denn wenn Menschen zum Reden kommen, kann Großes entstehen. Im Austausch miteinander wurden neue Kontakte geknüpft, alte Kontakte wieder gesehen, neue Fragen gestellt, die man gemeinsam beantworten möchte. Ein Kongress wie dieser soll nicht nur dem Networking dienen, sondern auch die eigenen Gedanken anregen.

Ein Workshop mit Perspektive

Gemeinsam mit meinen Kolleginnen Daniela Herneth und Magdalena Kleestorfer-Geer haben wir den Workshop „Vom Tunnelblick zum Rundumblick: Mit 360° Feedbacks Führung wirksamer machen und HR strategisch stärken“ gehalten. Mit unserem Beitrag sind wir einerseits auf die Frage „Was ist 360°-Feedback?“ eingegangen, andererseits haben wir auch einen genaueren Blick in die Führungsetage geworfen. Last but not least hat Magdalena Kleestorfer-Geer eine Case Study von den österreichischen Lotterien mitgebracht, um das große Ganze im Licht der Praxis zu betrachten.

360°-Feedbacks sind ein bekanntes und breit eingesetztes Instrument. Und auch wenn es fast jeder kennt und viele nutzen, ist es nicht immer der Hebel für echte Entwicklung, der es sein könnte. Aber woran scheitert es? Gerade in Zeiten der Veränderung hängt das Engagement der Mitarbeitenden mehr denn je von ihren Führungskräften ab. Jedoch kann der ständige Druck auch dazu führen, dass man die Ohren vor Meinungen von außen verschließt. Es braucht Werkzeuge, die Führungskräfte dabei unterstützen, sich laufend zu hinterfragen und zu lernen. 360°-Feedbacks können eines davon sein.

Aus der Case Study kam besonders das folgende Learning hervor: Besonders in Zeiten der Veränderung, wenn wir unsicher sind und nicht genau wissen, wohin, neigen wir dazu, uns sehr auf uns zu fokussieren und auf das, was wir sehen – der klassische Tunnelblick. Dabei sollten wir uns vor Allem in Veränderungen nicht zurückziehen, sondern die Chancen erkennen können und alles rund um uns herum wahrnehmen. Das startet bei uns selbst und 360°-Feedback unterstützt uns dabei.

Das hat mich besonders bewegt

Besonders bewegt hat mich die Atmosphäre des Miteinanders. Es war kein klassischer Kongress, sondern ein Raum voller echter Begegnungen – Menschen, die einander zuhören, voneinander lernen und sich gegenseitig stärken. Dabei wurde mir einmal mehr bewusst, dass echte Veränderung dort beginnt, wo wir bereit sind, zuzuhören, Perspektiven zu wechseln und gemeinsam neue Wege zu denken.

Nutzen Sie unsere Expertise!

Das Thema dieses Beitrags interessiert Sie? In unserem vieJournal-Newsletter teilen wir mit Ihnen regelmäßig Praxistipps und Praxiserfahrungen aus unserem Projektalltag. Bleiben Sie am Laufenden!

Newsletter abonnieren